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Jugend des SV Sallern lädt junge Flüchtlinge ein: Bowling und Burger für junge Leute aus acht Ländern

Unter dem Motto "Flüchtlinge werden Freunde" verbrachten 36 Jugendliche und Betreuer einen vorweihnachtlichen Abend in der Bowlingbahn im Gewerbepark. Eingeladen hatte die Jugendabteilung des SV Sallern, die sich über den sehr guten Besuch der jungen Leute aus Afghanistan, Syrien, Georgien, Irak, Bosnien, Weißrußland, Rußland und Deutschland im Alter von 14 bis 18 Jahre freute. Die jungen Flüchtlinge kamen aus dem Michelstift, dem Wohnheim im Landratsamt und dem AWO-Wohnheim in Regendorf.
Der Vorsitzende des Stadtjugendrings Philipp Seitz dankte für die "tolle Aktion", denn über den gemeinsamen Sport und gemeinsame Aktivitäten gelingt Integration am besten. Neben dem zweistündigen Bowling gab's für alle Jugendlichen noch ein gemeinsames Burgeressen und mit einer „rot-schwarzen“ Zipfelmütze noch ein kleines Weihnachtsgeschenk des Vereins.
Jugendleiter Detlef Staude und Jugendtrainer Christian Fenzl hoffen nun, dass sich noch der eine oder andere Jugendliche dem Fußballverein anschließt. Fleißig unterschrieben wurden auch Unterschriftslisten der Aktion "Ausbildung statt Abschiebung", in der sich Pädagogen gegen Ausbildungsverbote für Flüchtlinge und für das Bleiberecht afghanischer Jugendlicher einsetzen. "Wir können dies aus unserer Sicht und unseren Erfahrungen zu 100 Prozent unterstützen", so Jugendleiter Detlef Staude. Die afghanischen Jugendlichen setzten sich auf dem Sportplatz für voll ein, seien höflich, hilfsbereit und lernwillig und hätten sich bestens integriert.

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